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Ausbildung „Zertifizierte:r Mediator:in“ Block II

Mediation ist eine bewährte und vom Gesetzgeber gewollte Methode zur Konfliktbearbeitung. Mit ihrer Hilfe können Konflikte gelöst und gleichzeitig die Beziehungen zur anderen Partei geschont werden. Das ist sowohl im familiären Bereich als auch im Arbeitskontext hilfreich. In dieser Fortbildung lernen Sie Methoden und Grundlagen der erfolgreichen Mediation kennen. In Simulationen wird die Anwendung des Gelernten geübt und reflektiert. Die Dozentinnen arbeiten seit vielen Jahren mit Gruppen, überwiegend interaktiv und abwechslungsreich. Als Teilnehmende*r können Sie eigene Beispiele einbringen.

Die Ausbildung entspricht der Zertifizierungsverordnung Mediation und bietet den Stundenumfang und den Lerninhalt, den Sie für die Bezeichnung „zertifizierte Mediator*in“ benötigen. In der Ausbildung erhalten Sie für jeden Block eine Teilnahmebescheinigung über ihre absolvierten Ausbildungsstunden. Zusätzlich müssen Sie, um die Bezeichnung „zertifizierte Mediator*in“ führen zu dürfen, eine Mediation durchgeführt haben, die nach Abschluss supervidiert wurde (Stand September 2022).

Das Bildungsangebot richtet sich an eine fortlaufende Gruppe. Ein späterer Einstieg ist bei entsprechenden Vorkenntnissen möglich. Die Wochenenden sind als zusätzliche Angebote offen für alle Mediator*innen und dienen der Erfüllung der Weiterbildungsvorschrift und der Vernetzung mit erfahrenen Kolleg*innen. Sie können auch als Gruppentreffen für die obligatorischen Studienaufgaben genutzt werden.

 

Modulplan – Block II der Ausbildung besteht aus zwei Modulen:

Modul III – 3-Parteien Konflikte; Mediation in der pädagogischen und sozialen Arbeit 10.06.-14.06.2024

Auch in Modul III steht das praktische Durchführen konkreter Mediationen im Vordergrund. Die Fälle sind nun komplexer und es stehen sich mehr als zwei Interessenparteien gegenüber. Das erfordert eine sorgfältige Vorbereitung der Mediation. Diese Vorphase wird ausführlich besprochen und in die Simulationen einbezogen. Eine gut durchgeführte Vorphase ist auch eine notwendige Voraussetzung für die Kurzzeitmediation. Es gibt ausreichend Raum, um anhand der aus der Praxis kommenden Fragen konkrete und grundsätzliche Antworten zu erarbeiten. Die Fälle in Modul III kommen aus dem Bereich der pädagogischen und/oder sozialen Arbeit. Sie können als Ausbildungsteilnehmer*in eigene Fälle einbringen.

Modul IV – Konflikte im interkulturellen Kontext  02.09.-06.09.2024

Durch Migration und vernetztes Arbeiten werden interkulturelle Kontakte alltäglich. Das vierte Modul vertieft das bisher Gelernte und erweitert es in Theorie und Praxis um die Besonderheiten in inter- und transkulturellen Mediationen. Auch hier können Sie als Ausbildungsteilnehmer*in eigene Fälle einbringen.

Diejenigen von Ihnen, die es wünschen, können an einer praktischen Abschlussprüfung teilnehmen und erhalten ein ausführliches Abschlussgespräch über ihren Lernstand und bei erfolgreichem Bestehen eine schriftliche Bestätigung.

 

Im Rahmen dieser Ausbildung bieten wir noch an:

Ausbildung „Zertifizierte:r Mediator:in“. Block I – Einführung in Mediation. (Zwei Module)

Modul I: Einführung mit den theoretischen Grundlagen und Methoden der Mediation 04.-08.9.2023

Modul II: Einstieg in die Mediation mit zwei Parteien 13.-17.11.2023

 

Wochenende I Mediation: Kollektive Beratung, Selbstreflexion und Gruppenarbeiten
22.-24-03.2024 (optional)

Wochenende II Mediation: Mediative Methoden im (beruflichen) Alltag anwenden.
(optional)

 

Referentinnen

Gisela Kohlhage: Verhaltens-, Rechts- und Sozialwissenschaftlerin M.A., Master of Mediation, Familientherapeutin, anerkannte Mediationsausbilderin BM. Mehrjährige Mediations- und Ausbildungserfahrung, langjährige Arbeit im interkulturellen Kontext, Leiterin der Integrationsagentur bis 2017, bis 2020 Leiterin des Projektes Streitkultur-Konfliktprävention durch Vermittlung demokratischer Streitkultur bei dem Deutschen Roten Kreuz Bielefeld.

Lea Kohlhage: M.Sc. Umwelt- Stadt- und Nachhaltigkeitswissenschaften, B.Sc. Umweltingenieurwesen. Langjährige Erfahrung in den Bereichen Jugendbildung & – Empowerment, Erlebnispädagogik, Seminardesign und -leitung und Gewaltfreie Kommunikation. Klimaschutzmanagement, Infrastrukturplanung und Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene.

 

TD 1002 BU

Termine: Modul III -10.06.2024 – 14.06.2024,  von Montag, 9.00 Uhr bis Freitag, 16.00 Uhr – Modul IV vom 02.09.2024 – 06.09.2024

Ort: Bildungsstätte Einschlingen

Beitrag: 1.790,- Euro inkl. Übernachtung im DZ und Verpflegung (EZ für € 1.850,-) für beide Module

Ansprechpartner: Mirek Bohdálek, Telefon 0521 417694041, E-Mail: mirek.bohdalek@einschlingen.de

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E. von der Laveno-Fortbildung

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