85,-€ p. P.

Freundschaft schließen mit Tod
und stetiger Veränderung?

Eine Möglichkeit der Selbstsorge für Pflegende und Begleitende!

Wir leben in schwierigen Zeiten – gerade Mitarbeiter_innen in der Pflege müssen in der Corona-Zeit viele zusätzliche Belastungen tragen. Nicht nur die eigenen Ängste vor Infektionen und Einschränkungen, sondern auch am Arbeitsplatz werden wir konfrontiert mit Besuchsverboten und vielen, sich ständig ändernden Vorgaben.

Dieser Tag richtet sich an Pflegende und Begleitende von Schwerstkranken und Sterbenden. Die Belastungen in diesem Bereich sind enorm hoch. Im Getriebe des Alltags, zwischen Beruf, Familie und eigenen Interessen, gehen wir uns manchmal selbst verloren. Arbeitsstrukturen, die einen riesigen Optimierungsanspruch vermitteln, tun ihr übriges.

Was gibt uns die Kraft, die Begleitung und Versorgung von Sterbenden über längere Zeit zu leisten und doch unsere Lebensfreude zu behalten, auch die Freude an der Begegnung, das wohlwollende Interesse und die Wertschätzung des anderen weiterhin zu entdecken?

Sterbende brauchen die Freundschaft des Herzens – Tugenden wie Fürsorge, bedingungslose Annahme, Berührbarkeit, aber auch unsere fachliche Kompetenz. Damit wir dies im Kontakt oder in der täglichen Arbeit geben können, ist es wichtig, dass wir auch Mitgefühl für uns selbst haben.
An diesem Tag, in der Betriebsamkeit der Vorweihnachtszeit, machen wir uns selbst ein Geschenk: Abseits vom geschäftigen täglichen Leben reflektieren wir unseren (Arbeits-)Alltag und Schritt für Schritt nähern wir uns durch kontemplative Methoden wie Achtsamkeit, Meditation und Selbstmitgefühl wieder uns selbst an.

Inhalte
Achtsamkeit auf den Körper
Sprachlosigkeit überwinden
Eigene Ohnmacht akzeptieren lernen
Motivation
Selbstmitgefühl – Mitgefühl
Präsenz kultivieren – da sein, statt abgelenkt sein
Frieden schließen mit dem Tod
Auf mein Gegenüber vertrauen
Humor in der Begleitung
Kraftquellen erschließen

Ziele
Pflegenden und Begleitenden werden Kompetenzen vermittelt, wie sie sterbenden und schwerkranken Menschen begegnen können, ohne dabei emotional überwältigt zu werden. Die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit und der Selbstfürsorge als Burn-out Prophylaxe soll erfahrbar gemacht werden.

Methoden
Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Meditation, Übungen in authentischer Kommunikation und Achtsamkeit

Referentin
Beate Dirkschnieder, Dipl.-Päd., seit 21 Jahren hauptberuflich in einem stationären Hospiz tätig, umfangreiche Weiterbildungen im Bereich der Begleitung und Beratung von Trauernden und Hinterbliebenen, ethische Beraterin im Gesundheitsbereich, Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Bielefeld, Dozentin im Bereich Palliativ Care, Kursleiterin in Rigpas Spiritual Care Fortbildungsprogramm, seit 25 Jahren Beschäftigung mit dem tibetischen Buddhismus.

Termin
18.12.2020 09:30 Uhr bis 18.12.2020 17:00 Uhr

TN-Beitrag
85,00 Euro incl. Tagungsgetränke, Mittagessen und Kuchen

UD 1002

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Besonders gefallen hat mir die nette Betreuung und die tolle Atmosphäre. Ich nehme viele wertvolle Tipps mit und die Erkenntnis, dass solche Veranstaltungen auch während Corona funktionieren.

Vocal-Jazz im Herbst, Oktober 2020

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