Bildung für nachhaltige EntwicklungBildungsurlaubKreatives480,-€ p. P.

Totholz: Schlüssel zur Artenvielfalt

Lebensräume im Wald entdecken, Natur fotografieren und Vielfalt fördern

Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, lädt uns beim genauen Hinsehen zum Staunen ein: Totholz ist einer der wichtigsten Schlüssel für die Artenvielfalt – vom Wald bis in den eigenen Garten. Es beherbergt wie Miniaturwälder wirkende Moospolster, Hirschkäfer mit kuriosen “Geweihen” und Spechte auf Wohnungssuche. Gleichzeitig eröffnet der Blick auf Totholz neue Perspektiven auf die Auswirkung des Klimawandels sowie die damit verbundenen Veränderungen im Ökosystem Wald.

In diesem Bildungsurlaub begeben wir uns gemeinsam auf eine Entdeckungsreise. Wir tauchen ein in eine Welt, die oft übersehen wird – und doch voller Leben steckt. Bei Exkursionen und achtsamen Wanderungen im Wald erkunden Sie verschiedene Formen von Totholz und erfahren, welche Lebensräume darin stecken und welche Bedeutung Totholz nicht nur als CO2-, sondern auch als Wasser-Speicher hat, was mit Blick auf Trockenheit und Wasserknappheit zunehmend an Wichtigkeit gewinnt. Fundierte Vorträge verbinden darüber hinaus die Geschichten der Totholzbewohner mit anschaulichem Wissen über die ökologischen Zusammenhänge.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Naturfotografie. Dabei erfahren Sie auf künstlerische Art die Bedeutung von gesunden Waldökosystemen – und insbesondere von Totholz – für die Artenvielfalt und als Maßnahme für den Klimaschutz sowie die Klimafolgenanpassung. Inspiriert von der Arbeit der Fotografin und Autorin Farina Graßmann, lernen Sie selbst, mit Gespür für Licht und Perspektive auch unscheinbare Motive eindrucksvoll festzuhalten. Durch die Kamera betrachtet, rücken Strukturen, Details und das vielfältige Leben im und am Totholz in den Fokus. Sie erhalten eine Einführung in die Grundlagen, die Sie direkt bei Fotoexkursionen im Wald anwenden können. Das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Menschen ohne Vorkenntnisse. Anschließend gibt es Raum, die Eindrücke weiterzuentwickeln – die Angebote gehen auf individuelle Wünsche ein und umfassen Möglichkeiten von kreativer Gestaltung bis hin zum gemeinsamen Austausch.

Auch die praktische Umsetzung für den eigenen Alltag spielt eine wichtige Rolle: Sie erfahren, wie sich Totholz gezielt im Garten und auf anderen Grünflächen einsetzen lässt, um die Biodiversität und das Naturerleben vor der Haus- und Bürotür zu fördern. Beim gemeinsamen Bau einer Eidechsenburg wenden wir dieses Wissen direkt praktisch an und nehmen Tipps für eigene Bauprojekte mit.

Dieser Bildungsurlaub verbindet Naturwissen, Naturerfahrung und kreatives Arbeiten auf lebendige Weise. Er lädt dazu ein, achtsam hinzusehen, das Verborgene neu zu entdecken und konkrete Ansätze für mehr Artenvielfalt im eigenen Umfeld mitzunehmen.

Kompetenzen:

Die Teilnehmenden

  • Können die Zusammenhänge zwischen Totholz und einem intakten Ökosystem erkennen
  • Können kreative Prozesse nutzen, um sich mit dem Waldökosystem auseinanderzusetzen
  • Können ihre eigene Sichtweise auf Totholz und dessen Funktion reflektieren
  • Können mit Unsicherheiten gegenüber dem Klimawandel und einer drohenden Wasserknappheit umgehen

Teilnahmevoraussetzungen:
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Für die Exkursionen im Wald werden wetterangepasste Kleidung und geeignetes Schuhwerk empfohlen. Eine eigene Kamera (oder ein Smartphone mit Kamerafunktion) sollte für den Fotografie-Teil mitgebracht werden, ebenso idealerweise ein Laptop für die Sichtung und die weitere Gestaltung der aufgenommenen Fotografien.

 

Veranstaltungsnummer:

TN 1003 BU

Veranstaltungsort:

Bildungsstätte Einschlingen, Schlingenstraße 65, 33649 Bielefeld

Termin:

10.05 – 12.05.2026, von Montag 10:00 Uhr bis Mittwoch 16:45 Uhr

Teilnahmebeitrag (inkl. Übernachtung im DZ u. Verpflegung): 

480,00€ brutto

Es stehen einige, wenige Einzelzimmer zur Verfügung. Bei Bedarf sprechen Sie uns gerne an.

Referentin:

Farina Graßmann erzählt als Naturfotografin, Autorin und Referentin die kleinen und großen Geschichten der Natur. Gemeinsam mit ihrem Mann Sascha setzt sie sich dafür ein, Menschen für die heimische Natur zu begeistern und ihren Schutz zu fördern.

 

 

 

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Karte des Veranstaltungsortes

Wir waren leider nur 2 Nächte hier. Dennoch haben wir uns jederzeit sehr wohl gefühlt! Vielen Dank für die vielen Helfer im Hintergrund. Danke für alles sagt...

...die Polizei Münster

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