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Umweltschutz ist Heimatschutz? – Wenn rechte Gruppen den Natur- und Umweltschutz für ihre Ideen nutzen

Bild: Copyright FARN

Rechtsextreme Gruppen und einzelne Personen setzen sich für Natur- und Umweltschutz ein. Sie wehren sich gegen Gentechnik und Atomenergie. Sie sprechen sich für eine Landwirtschaft aus, die die Umwelt schützt. Auch eine gute Haltung von Tieren ist ihnen wichtig. Sie setzen sich für heimische Bienen ein und sind gegen Tierarten, die neu nach Deutschland gekommen sind.

Auf den ersten Blick gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen den Forderungen rechter Gruppen und denen von Umwelt- und Naturschutzverbänden. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich große Unterschiede.

Rechte Gruppen verbinden ihre Vorstellungen von Natur- und Umweltschutz oft mit menschenfeindlichen Ideen. Dazu gehören zum Beispiel Rassismus und die Vorstellung, dass Menschen wegen ihrer Herkunft unterschiedlich viel wert sind. Auch die Idee, dass nur bestimmte Menschen zu einem Land gehören, spielt dabei eine Rolle. Rechte Gruppen nutzen dafür auch Begriffe wie „Ethnopluralismus“ oder „Umvolkung“.

Im Workshop schauen wir uns an, wie Natur- und Umweltschutz in Deutschland früher und heute mit rechtsextremen Ideen verbunden ist. Wie lassen sich solche Ideen und Denkweisen erkennen? Wie kann mit demokratie- und menschenfeindlichen Aussagen umgegangen werden?

Gemeinsam überlegen wir, wie wir in solchen Momenten handeln und uns vorbereiten können.

Die Bildungsstätte Einschlingen behält sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Kompetenzen:

Die Teilnehmenden

  • Können die Zusammenhänge zwischen dem deutschen Natur- und Umweltschutz und rechten Ideologien erkennen
  • Können mit Unsicherheiten gegenüber demokratiefeindlichen Äußerungen umgehen
  • Können extrem rechte Ideologien, extremistisches Handeln und menschenfeindliche Meinungen hinterfragen
  • Ihre eigenen Werte, Wahrnehmungen und Handlungen reflektieren

Die Veranstaltung wird durch Gebärdendolmetschende begleitet.

Bei Interesse melde Dich bitte über den Button „jetzt buchen“ an.

Du kannst auch Linda Bonifait eine Mail schreiben: linda.bonifait@einschlingen.de

UN 1024

Zeit: 12.12.2026 11:00 – 16:00 Uhr

Ort: Bildungsstätte Einschlingen

Beitrag: Die Veranstaltung ist kostenlos und wird vom Land NRW gefördert.

Referentin: Ulrike Müller, Fachreferentin für Rechtsextremismusprävention und politische Bildung bei FARN

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Karte des Veranstaltungsortes

Das Gelände ist groß genug für jegliche Aktivitäten und bietet Rückzugsmöglichkeiten. Das Personal/Mitarbeiter/Angestellte waren stets freundlich.

Teilnehmende des Seminars "(An-)leiten in der pädagogischen Praxis", BiB Essen, April 2018

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