Naturgarten

Werfen wir einen Blick in unsere Gärten, begegnen uns oftmals Schotterwüsten, kurzgemähte Rasenflächen und Pflanzen, die weder heimisch sind, noch unseren Tieren Unterschlupf, Nahrung oder Nistmöglichkeiten bieten. Auf Balkonen sieht es nicht besser aus. Das hat eine große Auswirkung auf den Biodiversitätsverlust.

Insekten gehen Beziehungen mit Pflanzen ein. Sie haben sich im Laufe der Evolution aneinander angepasst. So brauchen einige Insekten eine ganz bestimmte Pflanze, um beispielsweise ihre Eier abzulegen. Bienen bevorzugen andere Pflanzen als Schmetterlinge, die wiederum andere als Käfer. Daher sollte ein Garten oder ein Balkon eine Vielfalt an heimische Pflanzen mit einer insgesamt langen Blütezeit anbieten können.

Naturnahe Gärten und Balkone können diese Vielfalt aufweisen. Sie können bunte und vielfältige Lebensräume sein, mit heimischen Pflanzen und Tieren, die abwechslungsreiche Lebensraumstrukturen bieten. Neben Raum für Erholung, bieten sie Naturerlebnisse, sind anpassungsfähig gegenüber dem Klimawandel und leisten einen großen Beitrag zum Klimaschutz und dem Erhalt der Biodiversität

Wie lässt sich ein Garten oder ein Balkon naturnah gestalten? Auf was gilt es zu achten? Was sollen und was können wir in unseren Gärten und auf unseren Balkonen tun? Wie passen ästhetisch und naturnah zusammen? Gemeinsam gehen wir diesen Fragen nach, zeigen Beispiele und geben Tipps und kritische Anregungen für beginnende und erfahrene Gärtner:innen.

(Foto: David Seifert, pixabay)

Ansprechpartnerin

Linda Bonifait
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